Hausordnung

Unsere Mitarbeiter sind ständig bemüht, Ihre Genesung zu fördern und Ihre Gesundheit wieder herzustellen und bitten Sie, die folgenden Regelungen einzuhalten und zu beachten.

Mit der Krankenhausaufnahme erkennen Sie diese Hausordnung an und sind verpflichtet, die Anordnungen der Ärzte, des Pflegepersonals und der Verwaltung zu beachten. Die Hausordnung gilt sinngemäß auch für Begleitpersonen und Besucher.

Allgemeines

Sie befinden sich aus gesundheitlichen Gründen im Krankenhaus und damit in einer besonderen Situation. Für eine begrenzte Zeit müssen Sie mit fremden Menschen auf engem Raum zusammenleben. Dazu gehört, dass Sie mit Ihrem Verhalten Rücksicht auf Ihre Mitpatienten nehmen und alles unterlassen, was zur Störung des stationären Ablaufes oder zur Beschädigung der Krankenhauseinrichtungen führen kann.

Ausgang

Die Erlaubnis für Ausgang innerhalb des Krankenhausgeländes mit zeitlicher Begrenzung wird durch den Stationsarzt erteilt.

Bitte melden Sie sich bei der Stationsschwester ab und auch wieder zurück. Verlassen Sie das Krankenhausgelände bitte nicht, da im Schadensfall keine Haftung übernommen werden kann.

Behandlung und Pflege

Von Ihrem behandelnden Arzt erwarten Sie die genaue Feststellung Ihrer Krankheit (Diagnose) und eine erfolgreiche Behandlung (Therapie). Dabei können Sie maßgeblich mitwirken, indem Sie klare Aussagen über Ihr Befinden, die Wirkung von Behandlungsmethoden und Medikamenten treffen und die Therapievorschriften genau befolgen. Sind Ihnen Anordnungen und Maßnahmen unverständlich, so bitten Sie Ihren zuständigen Arzt um Auskunft. Sie haben auf die Erteilung dieser Auskunft einen Rechtsanspruch.

Vom Tage Ihrer Aufnahme bis zu Ihrer Entlassung werden Sie durch unsere Schwestern und Pfleger betreut. Diese sind speziell dafür ausgebildet, Sie fachgerecht zu pflegen und zu versorgen. Wir bitten Sie, den Anweisungen des Pflegepersonals Folge zu leisten. Auskünfte über Ihre Krankheit sind Ärzten vorbehalten.

Besondere Ausnahmesituationen

In besonderen Ausnahmesituationen (z. B. Brandgefahr) richten Sie sich bitte nach den Anweisungen des Krankenhauspersonals.

Genuss- und Rauschmittel

Das Rauchen ist nur auf in den dafür ausgewiesenen Raucherbereichen gestattet. Alkohol darf nur mit ärztlicher Einwilligung getrunken werden. Die Einnahme von Rauschmitteln oder rauscherzeugenden Mitteln ist streng untersagt. 

Persönlicher Bedarf

Da in einem Patientenzimmer der verfügbare Platz begrenzt ist, beschränken Sie sich bitte für die Zeit Ihres Krankenhausaufenthaltes auf die notwendigen Dinge wie z.B. Morgenrock/Bademantel, Hausschuhe, Nachtwäsche, Artikel zur persönlichen Körperpflege. Der Anschluss und Betrieb privater technischer Geräte (z.B. Heizgerät, Wasserkocher, etc.) ist im Krankenhaus nicht erlaubt. Ausgenommen sind Geräte, die der Körperpflege dienen (z. B. Rasierapparat, Fön). Eigene Rundfunkgeräte, o. ä., sind nur mit Genehmigung des Stationspersonals und mit Kopfhörern, außerhalb der Ruhezeiten, zu benutzen. Eine Haftung für diese Geräte wird nicht übernommen. Ihre Wertsachen und größere Geldbeträge geben Sie bitte Ihren Angehörigen mit oder hinterlegen Sie diese gegen Quittung in der Verwaltung. Für nicht hinterlegte Wertgegenstände und Geldbeträge können wir keine Haftung übernehmen. Fundsachen und zurückgelassene Sachen sind bitte der Stationsschwester oder der Verwaltung zu übergeben.

Tiere

Aus hygienischen Gründen ist das Mitführen von Tieren nicht gestattet.

Urlaub

Beurlaubungen sind nur in begründeten Ausnahmefällen möglich, sie bedürfen der Erlaubnis des Arztes.

Verhalten

Es ist selbstverständlich, Einrichtungen des Hauses pfleglich zu behandeln und Abfälle in die dafür vorgesehen Behältnisse zu werfen. Der Zutritt zu Räumen des Krankenhauspersonals oder den Betriebs- und Wirtschaftsräumen ist streng untersagt. Das Verteilen von Werbematerialien, der Verkauf von Waren sowie die Durchführung von Veranstaltungen ist ohne Genehmigung der Geschäftsführung nicht erlaubt. Hausieren und Sammelaktionen sind nicht gestattet.

Verletzung der Hausordnung

Bei wiederholten und groben Verstößen gegen die Hausordnung kann – soweit nicht unmittelbare Lebensgefahr besteht oder eine bedrohliche Verschlimmerung der Krankheit zu befürchten ist – der Patient auf Anordnung des Chefarztes oder seines Vertreters aus dem Krankenhaus entlassen werden. Das Hausrecht gegenüber Begleitpersonen und Besuchern liegt beim Geschäftsführer. Es ist an den Chefarzt der jeweiligen Abteilung oder seinen Stellvertreter delegiert.

Bei vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführten Beschädigungen an Krankenhauseinrichtungen sind die Verursacher schadensersatzpflichtig.