Informationen zum Coronavirus

An dieser Stelle möchten wir Sie mit den wichtigsten Fakten und Verhaltensweisen in Bezug mit den Coronavirus-Infektionen hinweisen.

In der chinesischen Stadt Wuhan wurden seit September 2019 vermehrt Atemwegserkrankungen beobachtet, die durch ein neues Virus verursacht wurden. Inzwischen hat sich diese Infektionskrankheit weltweit ausgebreitet und auch in Sachsen sind positive Fälle aufgetreten.

Informationen zu dem Infektionsgeschehen weltweit und in Deutschland finden Sie auf den Internetseiten des Robert-Koch-Institutes, der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Internetseite des sächsischen Gesundheitsministeriums.

Informationen zum Umgang mit dem Virus

Zu einigen wichtigen Fragen möchten wir Ihnen an dieser Stelle Informationen vermitteln.  

1.    Welche Krankheitssymptome werden durch das neuartige Coronavirus ausgelöst?

So wie bei anderen Atemwegerkrankungen können bei einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus Husten, Schnupfen, Kratzen im Hals und Fieber auftreten. Bei einigen Erkrankten kann es auch zu Durchfällen kommen. In den meisten Fällen sind die Krankheitsverläufe mild.  

2.    Wie ist der Übertragungsweg des neuartigen Coronavirus?

Das Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar, hauptsächlich durch eine Tröpfcheninfektion, über die Schleimhäute der Atemwege aber auch direkt über die Hände, die mit Nasenschleimhaut oder Augenbindehaut in Kontakt kommen.  

3.    Wie lange beträgt die Zeit zwischen Ansteckung und Krankheitsausbruch?

Man nimmt derzeit an, dass die Zeit zwischen Ansteckung und Krankheitsausbruch bis zu 14 Tage dauern kann.  

4.    Kann man sich vor Ansteckung schützen?

Genau wie bei anderen Atemwegserkrankungen, z. B. Influenza, ist die Einhaltung der Grundregeln der Hygiene der beste Schutz. Wichtig sind das Einhalten eines Abstandes zum Erkrankten (ca. 1 bis 2 m), die Händehygiene sowie das richtige Verhalten bei Husten und Niesen.  

5.    Wie können Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus behandelt werden? 

Eine spezifische, gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht gegenwärtig nicht zu Verfügung. Die meisten Erkrankungen verlaufen leicht. Im Zentrum der Behandlung stehen symptomatische Maßnahmen.   

6.    Gibt es einen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus? 

Im Moment existiert kein Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus; es ist noch nicht absehbar, wann ein Impfstoff zur Verfügung stehen könnte.   

7.    Besteht die Gefahr, sich über importierte Lebensmittel oder Gegenstände anzustecken? 

Eine Übertragung über unbelebte Oberflächen ist bisher nicht bekannt. Es ist daher unwahrscheinlich, dass eine Ansteckung über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines Erkrankten gehören (z. B. importierte Waren, Pakete ober Gepäck) stattfinden kann.

Das gründliche Händewaschen ist wichtiger Bestandteil der persönlichen Hygiene, nicht nur bei Infektion mit dem neuartigen Coronavirus.  

8.    Sollte die Allgemeinbevölkerung einen Mund-Nasenschutz tragen? 

Die gute Händehygiene, das Abstandhalten zu krankheitsverdächtigen Personen sowie das korrekte Verhalten bei Husten und Niesen sind die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen.

Sollte eine an einer Atemwegsinfektion erkrankte Person sich im öffentlichen Raum bewegen müssen, kann das Tragen eines Mund-Nasenschutzes sinnvoll sein. Hierbei ist auf den korrekten Sitz des Mund-Nasenschutzes zu achten.  

Es gibt aber keine hinreichenden Belege dafür, dass das Risiko einer Ansteckung durch Tragen eines Mund-Nasenschutzes für gesunde Personen verringert wird.   

9.    Sie befürchten, sich angesteckt zu haben oder kommen aus Regionen, in denen es zu Übertragungen gekommen ist.   

-       Sofern Sie einen persönlichen Kontakt (unabhängig von einer Reise) mit einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus nachgewiesen wurde, sollten Sie sich unverzüglich, auch wenn Sie keine Krankheitszeichen haben, an Ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. (Tel. 03437 9845566) 

-       Personen, die sich in einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten, auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben, unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Wenn Krankheitssymptome auftreten, sollten Sie zunächst telefonisch Ihre/Ihren behandelnde/-n Hausärztin/Hausarzt kontaktieren. Weisen Sie auf Ihre Reise hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie sich in die Arztpraxis begeben.

(Bereitschaftsdienstnummer der KV: 116 117) 

-       Sofern Sie unsere Kliniken aufsuchen müssen, begeben Sie sich bitte nicht unangemeldet auf den Weg, sondern melden Sie sich bitte telefonisch an. Sie erreichen die Notaufnahme der Kliniken folgendermaßen:  

Notaufnahme Krankenhaus Grimma: 03437/993111

Notaufnahme Krankenhaus Wurzen: 03425/932118

 

Wenn Sie wegen eines Infektes der Atemwege an unsere Klinik verwiesen werden, beachten Sie bitte die Aufsteller in unseren Foyers. Wenden Sie sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rezeptionen und befolgen Sie unbedingt deren Hinweise!

 

            Desinfizieren Sie sich gründlich Ihre Hände.

            Binden Sie den Ihnen ausgehändigten Mund-Nasenschutz sofort um.

            Halten Sie Abstand zu anderen Patienten und zu den Mitarbeitern unseres

            Hauses, um eine Ansteckung zu vermeiden.  

 

10. Wo finde ich weitere Informationen? 

Fachinformationen zum neuartigen Coronavirus sind auf den Internetseiten des Robert-Koch-Institutes zu finden. Zur Einschätzung der Sicherheit bei Reisen ins Ausland können Sie über das Auswärtige Amt Informationen erhalten.  

11. Weitere Ansprechpartner  

Bürgertelefon des Sächsischen Gesundheitsministeriums zum Thema Coronavirus:  

0351/56455855

 

Aktuell wichtige Besucherinformation

Sehr geehrte Damen und Herren,
werte Angehörige

wir bitten Sie hiermit um Verständnis, dass ab sofort ein genereller Besucherstopp für Angehörige von Patienten der Muldentalkliniken Grimma und Wurzen gilt. Ausnahmen gibt es für Eltern kranker Kinder der Kinderstation sowie Angehörige schwerstkranker Patienten der Palliativstation. Diese Besuche sind vorab telefonisch auf der jeweiligen Station anzumelden und können nur einzeln erfolgen, solange die Besucher frei von Erkältungssymptomen sind. Sie schützen damit unsere Patienten und Mitarbeiter und helfen uns, die weitere Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen.

  

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung!