
Nach
Kriegsende mangelte es an allem, trotzdem fanden 80 Patienten Betreuung
und Pflege. Der im Jahr 1946 beschlossene Ausbau des Krankenhauses
wurde zügig umgesetzt. 1967 gab es dann zwei Innere Stationen,
eine Infektions- und eine Endbindungsstation, drei chirurgische
Stationen, zwei Operationssäle, einen Röntgenraum, ein
Labor und eine Apotheke. Außerdem gehörten eine Tischlerei,
Malerei, Gärtnerei sowie Näherei und Wäscherei dazu.
Nach der Gründung der DDR wurde das Krankenhaus zum Zentralen
Kreiskrankenhaus mit Außenstellen in Colditz und Naunhof.
Endlich bekam es nun eine Notstromanlage, eine, für damalige
Verhältnisse, moderne Heizungsanlage und einen Personenaufzug.
1953 zog die Hauptstelle der Kreispoliklinik in das Erdgeschoss
des Nordflügels. Im Jahre 1955 wurde das Schwesternhaus erbaut,
1958 entstand eine Blutspendezentrale, 1964 wurde in der benachbarten
ehemaligen Reithalle eine Abteilung für Rehabilitation eingerichtet.
Von 1965 bis 1979 wurden die Stationen und Abteilungen erweitert.
1981 kam eine urologische Station und 1985 ein neuer OP-Trakt hinzu.
Anfang der 90er Jahre wurden auf Grund der "Zentralisierung"
die Abteilungen in Naunhof aufgehoben und die Krankenhauskapazität
von Colditz übernommen.

Der
erste Bauabschnitt des Neubaus wurde 1996 unter Weiternutzung
des Altbaus in Betrieb genommen. In dem genutzten Teil des
Neubaus standen 140 Betten zur Verfügung. Am 01.04.1997 wurden durch
den Beschluss des Kreistages die Krankenhäuser Wurzen und
Grimma zum kummunalen Eigenbetrieb "Kliniken des Muldentalkreises" zusammengeschlossen.
Im Jahr 2001 begann der Bau des zweiten Bauabschnitts des Neubaus,
der dann den Altbau komplett ersetzen sollte.

Am 09.01.2004 erfolgte die Fertigstellung und Inbetriebnahme
des zweiten Bauabschnittes. Den Patienten stehen jetzt 202 Betten
in modern und zweckmäßig eingerichteten Zimmern zur
Verfügung. Auch das Personal hat in den neuen Räumlichkeiten
mit moderner Medizintechnik bessere Arbeitsbedingungen. Der Krankenhaus-Altbau
mit allen Nebengebäuden wurde abgerissen. Auf dieser Fläche
ist ein neuer Hubschrauberlandeplatz entstanden . Die Arbeiten
im Außenanlagenbereich wurden inzwischen realisiert, wie
z.B. ein Park für Patienten und Besucher und ein Parkplatz
für die Mitarbeiter des Krankenhauses.
Ärztliche
Leiter des Grimmaer Krankenhauses |
|
Dr. med. Moritz
Neumann |
1848-1876 |
 |
Dr. med. Hans Neumann |
1876-1902 |
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Dr. med. Erich Müller |
1902-1906 |
|
Dr. med. Sigfrid Müller |
1906-1938 |
|
Dr. med. Hansjörg Neumann |
1938-1939 |
 |
Dr. med. Helmuth Wagner |
1939-1949 |
 |
Dr. med. Siegfried Escher |
1949-1950 |
 |
Dr. med. Werner Katenkamp |
1951-1954 |
 |
Dr. med. Joachim Thies |
1955-1967 |
 |
Prof. Dr. med. habil. Georg
Zeumer |
1967-1983 |
 |
Dr. med. Heinrich Vogel |
1983-1990 |
 |
Dr. med. habil.
Klaus Schauer |
1990-2004 |
 |
Dr. med. Uwe Krause |
2004-heute |
Chronik: |
| 28.11.1848 |
Eröffnung der Krankenanstalt am Nicolaikirchhof
1. öffentliches Krankenhaus in Grimma |
| 1821 |
Umzug ins Husarenlazarett |
| 1934 |
Lazarett der deutschen Wehrmacht |
| 1946 |
Beschluss und zügiger Ausbau des Krankenhauses |
| 1949 |
Nach der Gründung der DDR wurde das Krankenhaus zum Zentralen
Kreiskrankenhaus mit Außenstellen in Colditz und Naunhof |
| 1953 |
Einzug der Hauptstelle der Kreispoliklinik in das Erdgeschoss
des Nordflügels. |
| 1954 |
Bau des Schwesternhauses |
| 1958 |
Entstehung einer Blutspendezentrale |
| 1964 |
Einrichtung einer Rehabilitationsabteilung in einer benachbarten
Reithalle |
| 1967 |
zwei Innere Stationen, eine Infektions- und eine Entbindungsstation,
drei chirurgische Stationen, zwei Operationssäle, ein
Röntgenraum,
ein Labor und eine Apotheke |
| 1981 - 1985 |
Bau einer urologischen Station und eines OP-Traktes |
| 1990 |
Aufgabe der Krankenhauskapazitäten in Naunhof und Übernahme
der Kapazität Colditz |
| 1996 |
Inbetriebnahme des ersten Bauabschnitt des Neubaues unter
Weiternutzung des Altbaus |
| 1997 |
Zusammenschluss der Krankenhäuser Wurzen und Grimma
zum kommunalen Eigenbetrieb "Kliniken des Muldentalkreises" |
| 2001 |
Beginn des zweiten Bauabschnitts des Neubaus |
| 2004 |
Umwandlung des kommunalen Eigenbetriebes in eine gemeinnützige
GmbH,
Fertigstellung und Inbetriebnahme des zweiten Bauabschnittes
den Patienten stehen jetzt 232 Betten in modern und zweckmäßig
eingerichteten Zimmern zur Verfügung |