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Anästhesie und Intensivtherapie

Chefarzt Dr. med. Uwe Krause
Facharzt für Anästhesie und Intensivtherapie
Sekretariat:
Marco Schmidt
Tel.: 0 34 37 / 993 - 456
Fax.  0 34 37 / 993 - 296
Arztbild
Anfrage an den Arzt
Stationstelefon
0 34 37 / 993 - 245
Oberärzte
Dr. med. Thomas ZeidlerStellvertreter des Chefarztes, Bereichsleiter Intensivtherapie, Facharzt für Anästhesie, Intensivmedizin und Notfallmedizin, Ärztliches Qualitätsmanagement
Dipl.-Med. Elke BaumgartenFachärztin für Anästhesie und Intensivtherapie, Transfusionsverantwortliche
Assistenzärzte
Sven Brauneck, AiW
Stephan Köhler, AiW
Victoria Kaufmann, ÄiW
Sprechzeiten
Privatsprechstunde
Chefarzt Dr. med. Uwe Krause
nach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung unter: 0 34 37 / 993 - 245
Anästhesiesprechstundenach Vereinbarung
Telefonische Anmeldung unter: 0 34 37 / 993 - 245
Ort: Notaufnahme

Fachbereich Anästhesie

Wir erbringen circa 4000 Anästhesieleistungen pro Jahr für allgemeinchirurgische, traumatologische, kindertraumatologische, gynäkologisch-geburtshilfliche, HNO-ärztliche, augenärztliche und urologische Operationen. Neben allen gängigen Narkoseverfahren kommen die verschiedenen Methoden der Regionalanästhesie zur Anwendung. Die Leistungen der Anästhesieabteilung werden sowohl bei ambulanten als auch bei stationären Eingriffen durchgeführt. Auch bei Endoskopien, Port- und Pacemakerimplantantionen werden die Patienten, sofern erforderlich, durch die Anästhesieabteilung betreut. Den ärztlichen Kollegen der Abteilung stehen bei Ihrer Tätigkeit Fachschwestern für Anästhesie und Intensivtherapie zur Seite.



Für jeden Patienten wird die optimalste Methode (Allgemeinanästhesien, Methoden der Regionalanästhesie) der Schmerzausschaltung und Betäubung gewählt. Diese wird in den ausführlichen Anästhesiesprechstunden mit den Patienten und den behandelnden Ärzten der Fachabteilungen festgelegt. In unserer Anästhesieambulanz werden sowohl stationäre als auch ambulante Patienten auf ihre Narkose vorbereitet. Werden Anästhesien ambulant durchgeführt, sind bestimmte Bedingungen zu beachten, die in einem gesondertem Merkblatt aufgeführt sind.

Das Infoblatt zur Anästhesiesprechstunde zum Downloaden (pdf)
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Folgende Allgemeinästhesiologische Verfahren kommen zur Anwendung:

  • Intubationsnarkosen
  • totale-intravenöse Anästhesie
  • Balancierte Anästhesien
  • Maskennarkosen als Kombinations- oder reine Maskennarkosen
  • Kombinationsnarkosen mittels Larynxmaske
Folgende Regionalanästhesiologische Verfahren werden durchgeführt:
  • Spinalanästhesien als single shot oder kontinuierlich mittels COSPAN-Katheter
  • Katheterperiduralanästhesien
  • Periphere Nervenblockaden:
    • Plexusanästhesien
    • Scalenusblock
    • Femoraliskatheter
    • Obturatoriusblock
    • Ischiadikusblock
    • Fußblock
  • Kontinuierliche periphere Nervenblockaden, besonders zur postoperativen Analgesie:
    • Plexuskatheter
    • Scalenuskatheter
    • Femoraliskatheter

Nach den Operationen werden die Patienten in unserem Aufwachraum von qualifiziertem Personal betreut, bis sie wieder zur Normalstation zurückverlegt werden. In Verantwortlichkeit der Anästhesieabteilung beginnt hier die standardisierte, auf die Bedürfnisse unserer Patienten abgestimmte Schmerztherapie. Als Spezialmethoden, besonders für Patienten der Fachgebiete Allgemeinchirurgie, Traumatologie und Gynäkologie/ Geburtshilfe, sind hier der Periduralkatheter und periphere Nervenkatheter hervorzuheben.

Fachbereich Intensivmedizin

In unserer modernen 7-Betten-Intensivstation mit fünf Dauerbeatmungsplätzen und einem Platz zur kontinuierlichen venovenösen Hämofiltration (CVVH) als Nierenersatztherapie können wir sowohl Operierte als auch kritisch kranke Patienten anderer Fachbereiche und akute Notfälle aufnehmen, überwachen, behandeln und pflegen. Rund um die Uhr stehen dafür die Ärzte und 15 Schwestern und Pfleger (davon 7 mit einer Qualifikation als Fachschwester/ -pfleger für Anästhesie und Intensivtherapie) in der Station bereit, um die Patienten der Fachbereiche Allgemeinchirurgie,
Traumatologie, Innere Medizin, Gynäkologie, Urologie sowie Neurologie/Psychiatrie zu versorgen. Neben den Basisleistungen der kontinuierlichen Überwachung lebenswichtiger Funktionen, der enteralen und parenteralen Ernährung sowie der Beatmung werden folgende Leistungen durchgeführt:

  • Kontinuierliche venovenöse Hämofiltration (CVVH) bei Nierenversagen
  • Kontinuierliche arterielle Blutdruckmessung
  • Hirndruckmessung
  • Lysetherapie bei Lungenembolie, Herzinfarkten und Schlaganfällen
  • Messung der Herzleistung mittels Pulmonaliskatheter und/ oder transösophagealer Echokardiografie
  • Bronchoskopie

Jährlich werden über 400 Patienten in unserer Intensivtherapiestation behandelt. Die Behandlung unserer schwerkranken Patienten erfolgt interdisziplinär in kollegialer Zusammenarbeit mit den anderen Fachdisziplinen.

Auch in der ITS können die Patienten regelmäßig von ihren Angehörigen besucht werden.
Bitte beachten Sie, dass auf der Intensivstation auf Grund der teilweise schweren Erkrankungen der Patienten besondere Regeln für Besucher gelten. Dazu haben wir Ihnen ein Informationsblatt zusammengestellt.

Das Infoblatt für Besucher der Intensivstation in Grimma zum Downloaden (pdf)
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Fachbereich geburtshilfliche Anästhesie:

Die geburtshilfliche Anästhesie umfasst:

  • geburtshilfliche Analgesie mittels Periduralkatheter download Infoblatt »
  • Durchführung von Betäubungsverfahren bei geburtshilflichen Eingriffen (z.B. Kaiserschnitten):
    1. über Periduralkatheter
    2. mittels Spinalanästhesie oder
    3. durch die Methoden der Allgemeinanästhesie
  • Betreuung instabiler Neugeborener bis zur Verlegung in die entsprechende Spezialklinik.

Fachbereich zentrale Notaufnahme:

Der Anästhesieabteilung obliegt die fachliche und organisatorische ärztliche Leitung der Notaufnahme am Krankenhaus Grimma sowie die Leitung des Rettungsdienstes in der Region.
In der zentralen Notaufnahme unseres Krankenhauses ist Teamarbeit gefordert. Das Zusammenwirken der verschiedenen Fachbereiche wird durch die Anästhesieabteilung koordiniert. So existieren ein Traumamanagement und Festlegungen zur Versorgung der anderen Notfallpatienten, wie zum Beispiel die Durchführung einer frühzeitigen Schmerztherapie bei hüftgelenksnahen Frakturen , der Versorgung des Herzinfarktes oder des Schlaganfalls.

Der Notaufnahme stehen die diagnostischen Einrichtungen unseres Hauses in unmittelbarer Nachbarschaft ständig zur Verfügung:

  • Radiologie mit CT
  • Zentrallabor
  • Sonographie, inkl. Kardiosonographie
  • Gastroskopie, Bronchoskopie, Coloskopie.

Die Notaufnahme verfügt über das Equipment, alle eintreffenden Notfälle zu stabilisieren. Für die rasche Weiterverlegung zu Spezialkliniken steht unserem Krankenhaus eine Hubschrauberlandemöglichkeit zur Verfügung.


Weitere Informationen: Notaufnahme im Krankenhaus Grimma